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Architektin Dipl.-Ing. Birgit Wordtmann

Interessantes zum Thema Energie, Energiesparen und energieeffizientes Bauen ....

Deutschland ist der fünftgrößte Energieverbraucher der Welt! Dabei ließe sich ein erheblicher Teil der Energie ohne Verzicht auf Komfort einsparen.


Energieverbrauch im Haushalt
  • 80 % für das Heizen
  • 10 % für die Versorgung mit Warmwasser
  • 8 % elektr. Geräte
  • 2 % für die Beleuchtung
energieverbrauch
Das größte Einsparpotential privater Haushalte in Deutschland liegt beim Heizenergieverbrauch. 

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Typische Wärmeverluste eines freistehenden Einfamilienhauses (Baujahr vor 1984):

waermeverluste

Die Grafik zeigt typische Wärmeverluste eines freistehenden Einfamilienhauses (Baujahr vor 1984).
Besonders über die Bauteile Wand, Dach und Fenster entweicht  Wärme. Durch verbesserte Dämmung können die Wärmeverluste stark verringert werden. Und damit verringert sich auch der Heizwärmebedarf.
Eine Optimierung der Heizungsanlage ist besonders effizient, wenn zuvor der Heizwärmebedarf durch Dämmung gesenkt wurde.

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Energieverbrauch der Haushalte nach Gebäudestandard



Der Energieverbrauch für die Heizung dominiert bei älteren Gebäuden und auch bei konventionellen Neubauten. Ein Passivhaus braucht nur noch etwa 25 - 33 % der Heizwärme üblicher Neubauten.
Altbauten sind wahre (Heiz-)Energieschleudern. Mit durchschnittlich 220 kWh/m²a verbrauchen sie fast 4 mal so viel Energie wie übliche Neubauten und 15 mal so viel wie Passivhäuser. Zudem machen die älteren Gebäude (Baujahr vor 1977, dem Jahr des Inkrafttretens der ersten Wärmeschutzverordnung) etwa 80 % des Wohngebäudebestandes aus. Der Zuwachs von Neubauten ist dagegen sehr gering.
Gerade in der energetischen Sanierung des Altbaubestandes liegt ein wesentliches Energie- und Schadstoff-Einsparpotential.

Die wichtigste und ökologische wie ökonomisch sinnvollste Energiequelle ist die Effizienz!

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Dämmeigenschaften verschiedener Materialien;
erforderliche Materialdicken für einen
U-Wert von 0,3 W/m²K


materialdicken

Der durchschnittliche U-Wert nach der geltenden Energieeinspar- Verordnung (EnEV) liegt bei etwa 0,3 W/m²K. Mit den verschiedenen Materialien würden sich entsprechende Wandstärken ergeben, um diese Wärmedämmwirkung zu erreichen.

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Überschlägige U-Werte der verschiedenen Baustandards

u_werte

Die verschiedenen energetischen Baustandards erfordern die Einhaltung bestimmter U-Werte und teilweise den Einbau einer Lüftungsanlage.


© wordtmann 2007 - 2009