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Architektin Dipl.-Ing. Birgit Wordtmann

Neuer Besucherrekord - 14.000 Besucher an den Tagen des Passivhauses

"Herzlich Willkommen im Passivhaus" hieß es am 10. und 11. November 2007 auch in Schwege. 


Das große Interesse an den Tagen des Passivhauses konnte auch schlechtes Wetter nicht bremsen: 14.000 Besucher kämpften sich vom 9. bis zum 11. November durch Schnee und Regen, um Eines der hervorragend gedämmten Häuser von innen zu erleben. Die Bewohner von bundesweit 232 Passivhäusern hatten dazu in ihre eigenen vier Wände eingeladen und erzählten bereitwillig vom hohen Wohnkomfort bei verschwindend geringen Heizkosten.

150 Besucher im Passivhaus Schwege

In das Passivhaus in Schwege kamen an den Tagen rund 150 Besucher. Bei typisch nass-kaltem Novemberwetter waren die meisten sehr überrascht, wie warm es im Passivhaus ist. Die Besucher ließen sich ausführlich erklären, wie das Passivhaus funktioniert und konnten sich ein Bild von der hocheffizienten Technik machen. Besonders erstaunte die Besucher die sehr warme Oberfläche der Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung.

Interessant ist natürlich auch die Frage der Kosten. Mehrinvestitionen für Passivhausqualität liegen bei etwa fünf bis zehn Prozent der normalen Baukosten. Mit günstigen Förderkrediten und Zuschüssedn aus öffentlicher Hand und sehr geringen Energiekosten (ca. 20 € im Monat für Heizung und Warmwasser bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus) macht sich das Passivhaus aber von Anfang an bezahlt.

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes sind langfristig gesehen nicht die Erstellungskosten, sondern wichtig ist die monatliche Gesamtbelastung aus Energie- und Finanzierungskosten. Für den Eigentümer ist es nicht entscheidend, ob er sein Geld an den Energieversorger ode an die Bank zahlt. Die Zahlungen an die Bank hören irgendwann auf, während die Energiekosten bleiben und weiter steigen. Langfristig lebt man in einem energetische optimierten Gebäude wesentlich günstiger als in einem "Standard"-Gebäude.

Viele Fragen gab es von Besitzern älterer Häuser, bei denen sich die Mehrbelastung durch gestiegene Energiepreise deutlich bemerkbar gemacht hat. Wie kann man sein Haus energetisch fit für die Zukunft machen? Lohnt sich eine neue Heizung, eine Wärmedämmung, eine Solar- oder Lüftungsanlage? Eine erste grobe Einschätzung dieser Fragen bietet der kostenlose Energie-Check der Kampagne "Haus sanieren - profitieren!" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (dbu). Interessierte bekamen an den Tagen des Passivhauses einen Gutschein für den Energie-Check und viele haben diese Möglichkeit bereits genutzt.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit für Hausbesitzer den kostenlosen Energie-Check machen zu lassen.

Die nächsten Tage des Passivhauses finden vom 07. bis zum 09. November 2008 statt.
     




 


 

Das Passivhaus in Schwege

Zum dritten Mal öffneten wir in unserem Passivhaus in Schwege die Tür, um Besucher über das energieeffizientes Bauen zu informieren.

Aktuelles

5. Tag des Passivhauses am 07. - 09. November 2008

Auch im nächsten Jahr gibt es wieder die Möglichkeit sich über das Passivhaus zu informieren.

Wegbeschreibung

Das Büro befindet sich im Passivhaus in Glandorf/Schwege.

Auf halber Strecke zwischen Münster und Osnabrück nehmen Sie die Abfahrt Schwege/Kattenvenne. Sie durchqueren den Ort Schwege und biegen nach dem Ortsausgangsschild links in die Straße "Up den Brinke" ein. Die Straße für direkt auf den Hof Haselmann, wo sich auch das Passivhaus befindet.
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